Di
04
Aug
2009

Nach einem Bombenfund hat die Polizei am Dienstag mehrere Wohnhäuser in der Allersbergerstraße, in der Nähe des Nürnberger Hauptbahnhofes evakuiert.
Da ursprünglich von größeren Evakuierungsmaßnahmen ausgegangen werden musste, wurde der Koordinierungsstab einberufen. Das THW Nürnberg war mit einem Fachberater vor Ort; die Fachgruppe Führung und Kommunikation wurde zum Betreiben eines Bereitstellungsraumes auf dem Volksfestplatz voralarmiert, musste jedoch nicht ausrücken.
In diesem Fall wurden rund 50 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Einsatzkräfte sperrten den Bereich großräumig ab.
Am Mittag hatte ein Baggerfahrer bei Bauarbeiten einen Sprengkörper unter einem Gehweg entdeckt. Zur Verlegung neuer Stromleitungen hatten die Bauarbeiter einen Graben ausgehoben. Ein Sprengmeister
stellte fest, dass es sich bei der stark verrosteten Bombe um eine 45 Kilo schwere Splitterbombe aus dem zweiten Weltkrieg handelte. Sie hatte vermutlich mehr als 60 Jahr am Fundort direkt unter dem
Bürgersteig gelegen.
Später stellte sich heraus, dass der Zünder der Bombe beschädigt war und somit keine Gefahr von dieser ausging. Der Sprengkörper wurde unter Polizeibegleitung nach Feucht auf das ehemalige
Muna-Gelände gebracht, wo sie entschärft wird.
Text NN/Brandmann
Fotos: Brandmann