Sa
24
Okt
2009
Hierzu hatte die Berufsfeuerwehr Nürnberg Führungskräfte der bayerischen freiwilligen Feuerwehren, Beruffeuerwehren, Werksfeuerwehren und anderer Organisationen in die Nürnberger Messe
eingeladen. In diesem Jahr wurde das Thema technische und patientenorientierte Rettung bei Verkehrsunfällen im Rahmen von Vorträgen und Vorführungen ausführlich behandelt.
Im Freigelände demonstrierte die Feuerwehr einen simulierten Auffahrunfall mit einer Geschwindigkeit vom 50km/h. Hierzu wurde ein Fahrzeug mit dem Kran angehoben und in einer Höhe von ca. 12 m
vom Haken gelassen. Des weiteren wurden praktische Übungen an verunfallten Fahrzeugen (u.a. Schere – Spreizer Einsatz) und patientenorientierte Rettungsmaßnahmen unter der Anleitung des leitenden
Notarztes vorgeführt. Die Berufsfeuerwehr hatte hierzu das THW Nürnberg eingeladen, mit der Möglichkeit auf dem Freigelände Beleuchtungsmittel vom Power-Moon über Halogenstrahler bis hin zu
Metalldampflampen zu demonstrieren. Das THW wird in Nürnberg bei größeren Nachteinsätzen generell zum Ausleuchten der Einsatzstelle durch die Leitstelle alarmiert.
Gleichzeitig wurde das Pilotprojekt „Rettungskarte“, initiiert vom ADAC und der Berufsfeuerwehr Nürnberg, der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel ist es, dass möglichst viele Fahrzeuge in
Deutschland mit dieser Karte ausgerüstet werden. Diese weist den Rettungskräften die neuralgischen Stellen an den einzelnen Fahrzeugtypen wie Lage der Batterie, Anzahl und Positionierung der
Airbags, Karosserieverstärkungen usw. In Nürnberg werden die städtischen Fahrzeuge (N-Ergie, VAG), die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und die Fahrzeuge aller Rettungsorganisationen mit dieser
Rettungskarte als Vorbildfunktion ausgerüstet. Auch das THW beteiligt sich aktiv an diesem Projekt. Leider ist die Rettungskarte derzeit nur für PKW´s und kleinere Transporter erhältlich. Nähere
Informationen unter www.rettungskarte.de