Do
28
Jan
2010
36 Stunden lang wurden Szenarien geübt. Fiktive Terroranschläge auf deutsche Großstädte hielten die Krisenstäbe in Atem. Auch Nürnberg war in diesem Jahr in die bundesweite LÜKEX Übung als sog. Bundeslage integriert.
Dabei trat zum ersten Mal, in neuer Struktur, die Führungsgruppe Katastrophenschutz in den Räumen der zukünftigen ILS (Integrierte Leitstelle) auf der Wache 4 am Hafen zusammen. In den Stabsräumen der Feuerwache 5 war die Rahmenleitungsgruppe stationiert. Auch das THW Nürnberg war in dieser Struktur mit einem Fachberater und 2 Lagekartendarstellern vertreten. In 3 Schichten wurde die zweitägige Übung durch die ehrenamtlichen Helfer des OV Nürnberg begleitet. Dabei wurde die, seit der WM 2006, bewährte Zusammenarbeit erfolgreich fortgesetzt und intensiviert. Neben der LUK der Geschäftsstelle Nürnberg, waren von Seiten des THW noch ein Fachberater und eine Verbindungsperson in der Regierung von Mittelfranken in Ansbach vertreten.
Der Leiter der Berufsfeuerwehr Nürnberg, Volker Skrok, zog nach dem 2 tägigen Übungseinsatz eine durchaus positive Bilanz. Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt – Nürnberg ist für
Bedrohungslagen jeder Art bestens gerüstet. Die Zusammenarbeit der Polizei, Feuerwehr und aller Organisationen einschließlich THW funktioniert reibungslos. Natürlich kann man aus dem
Übungsszenario positive Erkenntnisse ziehen und den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag in die bestehenden Pläne einarbeiten.