Sa
17
Apr
2010
Eine Alarmübung riss in der Nacht von Freitag auf Samstag zahlreiche Einsatzkräfte aus den Betten. Eine U-Bahn war nach einer Notbremsung im Hochbahnbereich Fürther Straße zum stehen gekommen.
Rund 30 Fahrgäste hatten sich dabei verletzt und mussten nun von Einsatzkräften gerettet werden. So lautete das Drehbuch für die nicht angekündigte Übung. Nach der Notbremse eilten zunächst die
Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth zu der Einsatzstelle. Aufgrund des Schadenbildes wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Darunter auch der Ortsverband Nürnberg des
Technischen Hilfswerks. Alarmiert wurden jeweils zwei Fahrzeuge des 1. Und 2. Technischen Zuges um Straßensperren zu errichten. Der 3. Technische Zug wurde komplett mit den Fachgruppen
Beleuchtung und Infrastruktur an die Einsatzstelle alarmiert, um die Beleuchtung und Stromversorgung sicher zu stellen. Hierzu kamen neben der Lichtgiraffe 7 Metalldampfstrahler, 9
Halogenstrahlern sowie zwei Power-Moon zum Einsatz. Insgesamt wurde mit einer Lichtleistung von ca. 50.000 W die Einsatzstelle sowie der Verletztensammelplatz taghell ausgeleuchtet. Um die
Aufgabengebiete abdecken zu können waren 40 THW-Helfer mit 12 Fahrzeugen im Einsatz.
Die Feuerwehr brachte unterdessen zwei Drehleitern sowie den Kranwagen mit Rettungskorb zum Einsatz um die Verletzten von der Hochbahntrasse bergen zu können.