So
27
Feb
2011
Nicht einmal zwei Wochen nach dem letzten Bombenfund, ist man in der Südstadt erneut auf eine Fliegerbombe aus dem Weltkrieg gestoßen. Seit Sonntagvormittag war der komplette Ortsverband im Einsatz.
Die Fliegerbombe war nur unweit der letzten Fundstelle bei Bauarbeiten entdeckt worden. Die Berufsfeuerwehr forderte für Sonntag drei Technische Züge und alle fünf Fachgruppen des Ortsverbandes
Nürnberg für Evakuierungs- und Führungsaufgaben an.
Die Fäden liefen bei der Fachgruppe Führung und Kommunikation zusammen, die das strategische Rückgrat des THW-Einsatzes bildete.
Wie vor zwei Wochen evakuierten gemischte Teams aus Feuerwehr, Rettungsdienst und THW die Anwohner aus dem gefährdeten Gebiet. Die Maßnahmen betrafen Angaben der Stadt Nürnberg zufolge rund 2500
Bürger der Südstadt. Aufgrund der Pressemeldungen und verteilten Handzetteln im Vorfeld trafen die Einsatzkräfte bei der Evakuierung allerdings nur noch 660 Menschen an, die den Nachmittag in
Notunterkünften verbringen konnten.
Die Einsatzleitung hatte die Maßnahmen minuziös geplant, so dass der Sprengmeister deutlich früher als erwartet mit der Entschärfung beginnen konnte.
Um 16.36 Uhr war die Fliegerbombe erfolgreich entschärft und die Bewohner konnten in Ihre Wohnungen zurückkehren.