Bei Eintreffen der ersten Einheiten von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Nürnberg schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Um eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude zu verhindern, errichteten die Einsatzkräfte umgehend eine Riegelstellung. Die Alarmstufe wurde nochmals erhöht, was auch zur Alarmierung der Feuerwehr der Stadt Stein aus dem direkt angrenzenden Nachbarlandkreis Fürth führte.
Der Brand konnte zwar schnell unter Kontrolle gebracht und angrenzende Gebäudeteile geschützt werden, der direkt vom Brand betroffene Gebäudeteil erlitt jedoch einen Totalschaden. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Insgesamt waren etwa 100 Kräfte der Feuerwehr mit drei Drehleitern im Einsatz. Während der Löscharbeiten waren Einheiten von allen fünf Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Eibach, der Werderau und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung eingebunden.
Zur Absicherung des verwaisten Nürnberger Stadtgebiets wurden zusätzliche Freiwillige Feuerwehren im gesamten Stadtgebiet in Bereitschaft in den Gerätehäusern versetzt.
Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Auch das Technische Hilfswerk (THW) und die Bauordnungsbehörde wurden zur Einschätzung der Statik des stark beschädigten Gebäudes hinzugezogen. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Text: Feuerwehr Nürnberg
Hinweis: Gleichzeitig waren Kräfte des THW Nürnberg bei einem Waldbrand im Tennenloher Forst im Einsatz.