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            <title>THW OV Nürnberg: Aktuelle Meldungen</title>
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            <description>THW OV Nürnberg: Aktuelle Meldungen</description>
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                <copyright>THW OV Nürnberg</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 03:26:46 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 13:31:00 +0100</pubDate>
                        <title>Baum auf Gewässer verfängt sich in Brückenbauwerk</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/baum-auf-gewaesser-verfaengt-sich-in-brueckenbauwerk</link>
                        <description>Überörtlicher Einsatz im Landkreis Erlangen-Höchstadt: Auf Anforderung des THW OV Baiersdorf unterstützten wir eine eingesetzte Bergungsgruppe mit unserer Fachgruppe Wassergefahren und den entsprechenden Fähigkeiten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der in der Aisch unter einer Brücke festsitzende große Baumstamm konnte mit unserem Mehrzweckboot angefahren und durch gezielte Schnitte gelöst werden. In weiteren Arbeitsschritten wurde der Baum angeschlagen und mittels Seilwinde es Unimogs unter der Brücke hervorgezogen werden. Schließlich wurde mittels unseres Krans der Baum herausgehoben und durch die Baiersdorfer Bergungsgruppe zerteilt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 13:26:00 +0100</pubDate>
                        <title>Die nächste Bombe …</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/die-naechste-bombe</link>
                        <description>Das Neubau-Areal Lichtenreuth entwickelt sich zur THW-Dauereinsatzstelle: Gut zwei Wochen nach dem letzten Bombenfund wurde am Mittwoch das nächste Weltkriegs-Relikt im Sandboden entdeckt: eine US-amerikanische 250-Kilo-Fliegerbombe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch diesmal stieß ein Sondierungsteam gegen 13.30 Uhr auf den Sprengköper nahe der Münchener Straße. Er lag in etwa drei Metern Tiefe ziemlich genau in der Mitte zwischen der Dr. Luise-Herzberg- und der Ingolstädter Straße. Die beiden Sprengmeister Christian Scheibinger (Sprengkommando Südbayern) und Sebastian Rupp (Sprengkommando Nordbayern) entschieden, dass die Bombe noch am selben Tag entschärft werden sollte, und legten einen Evakuierungsradius von 450 Metern fest.</p>
<p>Also wurde ein weiteres Mal das erprobte Fliegerbomben-Programm in Gang gesetzt: Platzierung von Übersee-Containern rund um die Fundstelle, befüllen großer Kunststoffblasen in den Containern mit rund 20.000 Litern Wasser – und natürlich jede Menge Licht von den Einsatzkräften des THW Nürnberg. Gegen 19 Uhr begann die Evakuierung, die in diesem Fall vergleichsweise einfach war: In diesem Sperrbereich wohnen aktuell lediglich 370 Menschen – zuzüglich der Gäste eines Hotels, das an der Münchener Straße liegt. Für sie alle richtete die Stadt in der Meistersingerhalle eine Betreuungsstelle ein, zwei VAG-Busse fungierten als Zubringer.</p>
<p>Erst am Abend wurde die Münchener Straße wurde gesperrt, kurz vor 21 Uhr auch der Luftraum über der Fundstelle. Dann machten sich die beiden Sprengmeister daran, den Front- und den Heckzünder des verrosteten, genau 252 Kilogramm schweren Blindgängers zu demontieren. Rund eine Stunde benötigten Christian Scheibinger und Sebastian Rupp dafür. Gegen 22.15 Uhr wurden die Sperrungen aufgehoben, alle Anwohner und Hotelgäste konnten in ihre Domizile zurückkehren.</p>
<p>21 Helferinnen und Helfer des THW Nürnberg waren im Einsatz. Zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr und einigen Freiwilligen Feuerwehren sowie von Rettungsdienst, Polizei und VAG waren rund 150 Einsatzkräfte vor Ort, damit dieses gefährliche Weltkriegsrelikt möglichst gefahrlos unschädlich gemacht werden konnte.</p>
<p>Fotos: Grewe</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 15:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erneut ein Bomben-Fund in Nürnberg</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/erneut-ein-bomben-fund-in-nuernberg</link>
                        <description>Der amerikanische 450-Kilo-Koloss wurde bei Bauarbeiten auf dem Neubauareal im neuen Stadtteil Lichtenreuth entdeckt. Die Evakuierung der umliegenden Bewohner war erheblich einfacher als Ende November 2025. Dafür hatte der Sprengmeister mit dem Weltkriegsrelikt ein wenig mehr Mühe als sonst.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei Aushubarbeiten kam die Bombe am Montagnachmittag (9.&nbsp;März) ans Tageslicht. Das große Glück: Sie lag mitten auf dem weitläufigen Areal in einer tieferen Baugrube, gut 300&nbsp;Meter von der Münchener Straße entfernt. Sprengmeister Michael Weiß ließ um die Fundstelle einen Schutzwall aus zwölf Containern errichtet worden, die mit großen Wasserblasen gefüllt wurden. Das reduzierte den Radius der Evakuierungszone, der üblicherweise bei 1000 Metern liegt, auf lediglich 450 Meter.<br>Mit positiven Folgen. Denn in diesem Umkreis leben aktuell erst rund 390 Menschen, die diesen Bereich für die Entschärfung aus Sicherheitsgründen verlassen mussten. Zudem war die Fliegerbombe nicht bewegt worden. Der Sprengmeister konnte die Entschärfung daher auf den Folgetag verschieben.</p>
<p><br>Also machten sich rund 150 Einsatzkräfte, darunter 35 ehrenamtliche Helfer des THW-OV Nürnberg, am Dienstagmorgen an die Evakuierung der 390 Einwohner. Schon zwei Stunden später war der Gefahrenbereich geräumt, Sprengmeister Michael Weiß und seine drei Mitarbeiter konnten ihre gefährliche Arbeit aufnehmen.</p>
<p><br>Und das nahm Zeit in Anspruch. Zwei Aufschlagzünder hatte die Fliegerbombe – jeweils einen im Front- und im Heckbereich. Beide Zünder waren zunächst nicht zu bewegen. Mit viel Fingerspitzengefühl, klugem Werkzeug-Einsatz und einem speziellen Öl gelang es nach und nach, die Zündmechanismen zu lockern und sie schließlich aus dem Eisenkoloss herauszudrehen. Um 11.58 Uhr, nach einer Stunde und 22 Minuten Arbeit, war die Bombe entschärft. Die die Straßen- und Luftraum-Sperrung wurden aufgehoben, die U-Bahnlinie 1 nahm ihren Betrieb wieder auf, und die 390 Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.</p>
<p><br>Das THW Nürnberg war seit Montagnachmittag im Einsatz. Zunächst um mit Beleuchtung den Aufbau der Container zu begleiten sowie mit dem Führungs- und Kommunikationskraftwagen die Führung der eingesetzten Einheiten zu koordinieren. Zudem unterstützen unsere Helferinnen und Helfer die Evakuierung der Wohn- und Baustellenbereiche, welche durch die Maßnahmen betroffen waren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Grewe</p>
<p>Fotos: Grewe/Mühlmann<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 16:22:15 +0100</pubDate>
                        <title>Faschingszug in Nürnberg</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/faschingszug-in-nuernberg</link>
                        <description>Etwa 3 Grad über dem Gefrierpunkt, ein paar Sonnenstrahlen statt der angekündigten Regentropfen: Die Bedingungen für den Nürnberger Faschingsumzug 2026 waren nahezu ideal</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Mehrere zehntausend begeistere Narren säumten auch in diesem Jahr die Strecke, die erstmals nicht über den Baustellen-bedingt gesperrten Obstmarkt verlief. Der THW-Ortsverband Nürnberg unterstützte die Veranstalter sowie die Polizei mit über 70 Einsatzkräften erneut bei der Streckenabsicherung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Meldungen</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 03:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Führungsunterstützung in Erlangen-Höchstadt</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/fuehrungsunterstuetzung-in-erlangen-hoechstadt</link>
                        <description>Am Freitag den 13. Februar rückten zwei Helfer des Fachzuges Führung und Kommunikation in den Landkreis Erlangen-Höchstadt aus. Dort musste ein länger anhaltender Einsatz unterstützt werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Einheiten des örtlich zuständigen Ortsverbandes sowie verschiedene Unterstützungskräfte waren nach Schneeschmelze und Regen damit beschäftigt, ein Regenrückhaltebecken der örtlichen Kläranlage zu entlasten. Da sich der Einsatz über lange Zeit zog, kamen unsere Helfer als Ablöse in den Einsatz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Einsätze</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 22:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>Schneechaos in der Metropolregion</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/schneechaos-in-der-metropolregion-1</link>
                        <description>Massive Schneefälle haben dem THW-Ortsverband Nürnberg zahlreiche Einsätze beschert. Die mit Abstand meisten Alarmierungen kamen in der Nacht zum Montag und bis zum Montagmittag.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gut 20 cm Neuschnee fielen seit Sonntagabend im Stadtgebiet und in der Region. Auf den Autobahnen A6 und A73 kamen immer wieder Lastzüge ins Rutschen und blieben liegen. Gegen 22.50 Uhr forderte die Verkehrspolizeiinspektion Feucht deshalb die Unterstützung des Ortsverbands Nürnberg an. Zehn Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen machten bis in die frühen Morgenstunden einen Sattelschlepper nach dem wieder flott.</p>
<p>Auf dem Rückweg zur Unterkunft wurden die Einheiten am Overfly beim Autobahnkreuz Nürnberg-Süd gleichsam gestoppt. Mehrere Sattelschlepper waren an dem Anstieg hängen geblieben, der Räumdienst kam an den Havaristen nicht vorbei, so dass die Autobahn zunächst eine Rutschbahn blieb. Das hatte Folgen: Kaum waren zwei, drei Lastzüge freigeschleppt, blieben schon die nächsten auf dem rutschigen Overfly-Anstieg hängen. Die Einsatzkräfte schleppten im Akkord.</p>
<p>Als die beiden Einsatzfahrzeuge am Montag gegen 9 Uhr in die Unterkunft zurückkehrten, waren längst etliche weitere Einheiten ausgerückt. An etlichen Stellen des Stadtgebiets hatten sich Laster festgefahren, sogar einzelne Linienbusse der Nürnberger Verkehrs AG mussten die THW-Aktiven freischleppen. Das summierte sich am Ende auf annähernd 30 Einsätze mit noch weitaus mehr Fahrzeugen.</p>
<p>Und gleichsam nebenbei unterstützten der Ortsverband Nürnberg und der Ortsverband Erlangen gemeinsam den Nürnberger Flughafen im Kampf gegen die Schneemassen. Beim Freiräumen des Vorfelds, der Taxiways und der Startbahn hatten die Airport-Räumfahrzeuge große Schneeberge zusammengeschoben, die den Flugzeugverkehr am Boden behinderten.</p>
<p>Ein gefahrdrohender Zustand, denn die Flughafenfeuerwehr konnte nicht problemlos an jeden denkbaren Einsatzort gelangen, und auch die beiden Rettungshubschrauber Christoph 27 und Christoph Nürnberg hätten Startprobleme bekommen. Also sorgten die zwei Radlader der beiden Ortsverbände und ein THW-Kipper dafür, dass die Schneeberge nach und nach auf entlegenere Bereiche des Flughafen-Areals wanderten, wo sie keine Behinderungen verursachten.</p>
<p>Die Bilanz: 61 Einsatzkräfte und über 500 Einsatzstunden im Kampf gegen das Schneechaos.<br><br><i>Bilder: Grewe, Bieber, Mühlmann, Hopfer, Ludwig</i></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 21:30:00 +0100</pubDate>
                        <title>Glatteis: Schwerer Unfall auf der A6</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/glatteis-schwerer-unfall-auf-der-a6-1</link>
                        <description>Auf der A6 zwischen der Anschlussstelle Langwasser und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd hatte sich gestern ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein LKW zunächst in die rechte Leitplanke gerutscht war und anschließend in die Mittelschutzbegrenzung gefahren war.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dabei klemmte der LKW zwei PKWs ein, der LKW und ein PKW gingen sofort in Flammen auf. Ersthelfern gelang es noch den Fahrer zu retten. Für die weitere Person im PKW kam leider jede Hilfe zu spät.</p>
<p>Um 15:21 Uhr wurde zunächst unser Fachberater alarmiert. Im weiteren Verlauf wurden weitere Einheiten alarmiert, um Bergungsmaßnahmen durchzuführen und die Einsatzstelle auszuleuchten. Mit der Seilwinde des GKWs konnte diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr erfolgreich durchgeführt werden. Bis die Bergung abgeschlossen war, blieb die Beleuchtung bestehen.</p>
<p>Für die Maßnahmen war die Autobahn komplett gesperrt. Diese Aufgabe wurde an der Anschlussstelle Langwasser durch ein Fahrzeug des THW Nürnberg durchgeführt. Am AK Nürnberg-Ost war hierfür der THW OV Lauf im Einsatz.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Einsätze</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:11:26 +0100</pubDate>
                        <title>Entschärfung einer 450-kg-Fliegerbombe in Nürnberg</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/entschaerfung-einer-450-kg-fliegerbombe-in-nuernberg</link>
                        <description>Am Nachmittag des 14. November 2025 wurde zunächst unser Fachberater in den Stab der örtlichen Einsatzleitung alarmiert. Auf einer Baustelle in der Avenariusstraße im Stadtteil Großreuth hinter der Veste war eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der rund 450 Kilogramm schwere Blindgänger machte eine der größten Evakuierungsmaßnahmen in der Stadtgeschichte notwendig. Da die Bombe beim Fund durch den Baggerfahrer unsachgemäß bewegt worden war, ordnete der zuständige Sprengmeister eine sofortige Entschärfung an. Festgelegt wurde ein Evakuierungsradius von 800 Metern. Da sich die Baustelle und der Fundort in einem dicht besiedelten Gebiet befand, war eine große Zahl an Anwohnern betroffen.</p>
<p>Annähend 22.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, darunter auch mehrere Alten- und Pflegeeinrichtungen. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW lösten Großalarm aus und zogen starke Kräfte zusammen, um das Gebiet rund um den Fundort zügig zu räumen. Gegen 16:30 Uhr wurde für den THW-Ortsverband Nürnberg Vollalarm ausgelöst. Feuerwehr und Rettungsdienst zogen auch Kräfte aus dem Umland, teils aus ganz Bayern zusammen. Insbesondere stellte sich die Räumung von 6 Altenheimen als besondere Herausforderung da.</p>
<p>Aus vorangegangenen Bombenfunden waren Erfahrungswerte vorhanden, wieviele Menschen sich in Notunterkünfte begeben, um die Evakuierung abzuwarten. Allerdings waren die Rahmenbedingungen dieses Mal anders: Die Evakuierung war ungeplant und ohne Vorlaufzeit. Es war spät Abends - eine Zuflucht zu Bekannten war schwieriger. Und auch das Nass-kalte-Wetter verleiteten die wenigsten zum Ausflug an einen Badesee. Dies hatte zur Folge, dass die erschlossenen Notunterkünfte an Ihre Grenzen gelangten und nach und nach um Kapazitäten erweitert werden mussten.</p>
<p>Das THW unterstützte den Einsatz an mehreren Stellen: Der Fundort wurde für die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes großflächig ausgeleuchtet, wir stellten Evakuierungsteams in verschiedenen Abschnitten und arbeiteten im Stab mit, um die Lage fortlaufend zu koordinieren. Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden und Organisationen lief eng und effektiv.</p>
<p>Gegen 3:45 Uhr gelang drei Sprengmeistern schließlich die erfolgreiche Entschärfung. Erst danach konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren und die Absperrungen schrittweise aufgehoben werden. Teils wurden durch den Rettungsdienst erst im Verlauf des Samstags die Bewohner der Heime zurückgebracht.</p>
<p>Die Resonanz in den Medien und sozialen Netzwerken war durchwegs positiv, so zeigte die kurzfristig anberaumte Evakuierungsaktion, wie eingespielt der Katastophenschutz im Falle des Falles agieren kann.</p>
<p>Fotos: Mühlmann&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Einsätze</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-147466</guid>
                        <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 08:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>75 Jahre THW OV Nürnberg</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/75-jahre-thw-ov-nuernberg-2</link>
                        <description>Was für ein Fest! 75 Jahre THW Nürnberg!
Als ältester THW-Ortsverband Deutschlands feierten wir am Wochenende unser Jubiläum – zunächst auf Einladung der Stadt Nürnberg im historischen Rathaussaal im festlichen Ambiente.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen, Wegbegleitern und Vertreterinnen und Vertretern der Nürnberger Blaulichtfamilie blickten wir auf 75 Jahre ehrenamtliches Engagement und vergangene Einsätze zurück.</p>
<p>Seit 1950 stehen unsere Helferinnen und Helfer bereit, wenn sie gebraucht werden – ob bei Unwettern, Hochwasser, Bombenfunden oder Großveranstaltungen.</p>
<p>Oberbürgermeister Marcus König würdigte die Arbeit des Nürnberger THW und bedankte sich in seiner Ansprache ausdrücklich auch bei den Familien:<br>&nbsp;</p><blockquote><p>„Egal was kommt – das THW steht immer an unserer Seite. Ohne den Rückhalt von zu Hause wäre dieses Engagement nicht möglich.“</p></blockquote><p>Der Vizepräsident des THW, Dierk Hansen, hob in seiner Festrede die besondere Rolle des Ortsverbands hervor und lobte die enge Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Nürnberg. Besonders würdigte er das jahrzehntelange Wirken von Peter Brandmann, der den Ortsverband seit fast 35 Jahren leitet:<br>&nbsp;</p><blockquote><p>„Er hat nicht nur Einsätze erfolgreich geführt, sondern auch zwei Ortsverbände zusammengeführt – das ist gelebter Zusammenhalt.“</p></blockquote><p>Auch Bürgermeister Christian Vogel, Nasser Ahmed, Jochen Kohler, Catrin Seel (in Vertretung des Bezirkstagspräsidenten) und Andreas Kriegelstein überbrachten ihre Glückwünsche.</p>
<p>In einer Videobotschaft gratulierte THW-Präsidentin Sabine Lackner, außerdem sprachen Polizeivizepräsident Gernot Rochholz und Volker Skrok von der Berufsfeuerwehr Nürnberg Dank für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aus.</p>
<p>Ein besonderer Moment des Abends war die Verleihung des Ehrenzeichens in Gold der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk an Peter Brandmann – eine seltene Auszeichnung für 45 Jahre Dienst und außergewöhnliches Engagement als Ortsbeauftrager.</p>
<p>Nach dem Festakt konnte unser Förderverein noch einen Scheck über 3700 Euro von der Dr. Rose Pabst-Stiftung in Empfang nehmen. Mittel, die in Technik investiert wird, um auch zukünftig bestens gerüstet zu sein. Hierfür herzlichen Dank!</p>
<p>Im Anschluss an den offiziellen Teil im Rathaus wurde in unserer Unterkunft weitergefeiert – beim Helferfest mit Liveband, gutem Essen und vielen Gesprächen. Aktive und Ehemalige nutzten den Abend, um Erinnerungen aufleben zu lassen und einfach gemeinsam Zeit zu verbringen.</p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Nürnberg für die außerordentliche Wertschätzung, unsere Gäste, alle Partnerorganisationen und natürlich an alle, die in den vergangenen 75 Jahren Teil des THW Nürnberg waren – und es heute noch sind. Auf die nächsten 75 Jahre!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="/fileadmin/user_upload/LVBY/GNUE/ONNS/Aktuelles/Meldungen/2025/251018_75_Jahre/Layout_75_Jahre_THW_OVN.pdf" target="_blank" class="download">Unsere Festschrift</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Mühlmann</p>
<p>Fotos: T. Grewe, S. Mühlmann, H. Dittrich</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 18:42:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wasser dringt in Einkaufszentrum ein</title>
                        <link>https://www.thw-nuernberg.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/wasser-dringt-in-einkaufszentrum-ein-2</link>
                        <description>Da nach langanhaltenden Regenfällen ein Regenrückhaltebecken dem Druck nicht mehr Stand hielt, sorgte dies für einen Großeinsatz von Rettungskräften: Direkt betroffen war die Tiefgarage eines Einkaufszentrums.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Montagabend wurden zahlreiche Kräfte in den Nürnberger Norden disponiert - darunter auch THW-Einheiten mit großer Pumpleistung. Nachdem ein Regenrückhaltebecken den Dienst versagt hatte, strömte das Wasser direkt in eine darunterliegende Tiefgarage. Die installierten Pumpen sprangen an und pumpten das Wasser zurück in das Becken, was den Druck auf die schadhafte Stelle noch verstärkte. Auch waren zahlreiche Aufzugsschächte einer nahegelegenen Wohnanlage betroffen.&nbsp;</p>
<p>Das THW entsandte nach der Erkundung durch den Fachberater den 3. Technischen Zug mit den Fachgruppen N und Infrastruktur. Damit stand genügend Strom und Pumpleistung zur Verfügung um in Zusammenarbeit mit zahlreichen Feuerwehrkräften der Lage Herr zu werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Einsätze</category>
                            
                        
                        
                            
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